Amphibienrettung

Die von uns betreute Amphibienstrecke an der Staatsstraße zwischen Allersberg und Freystadt, Richtung Freystadt etwa 200 m vor dem Ortseingang von Reckenstetten. Die Anzahl der geretteten Amphibien (im wesentlichen Erdkröten) ist starken Schwankungen unterworfen und pendelt etwa zwischen 500 und 1.000 Tieren.

 

Unsere Streuobstwiese

 

 

Rechts auf dem Bild (bitte anklicken, um es zu vergrößern) sieht man die ganze Blütenpracht unter den Bäumen unserer im Jahre 1996 angelegten und extensiv genutzten Streuobstwiese. Das Gelände umfasst eine Fläche von insgesamt etwa 8.500 qm, die wir von der Bayer. Forstverwaltung gepachtet haben. Auf dem Gelände stehen und wachsen derzeit über 100 Obstbäume, meist Hochstämme.
Seit 1989 wird von Norbert Schöll entlang der Ostumgehungsstrasse jedes Jahr der "Baum des Jahres" gepflanzt. Die Bäume sind beschriftet. Baum des Jahres 2017 ist die Fichte.

 

 

 

 Es sind echte Raritäten darunter, wie z.B. alte Sorten oder Sorten, die wegen ihrer in heutiger Zeit geringen wirtschaftlichen Bedeutung nur noch in besonders spezialisierten Baumschulen erworben werden können. Es seien hier nur einige Arten exemplarisch genannt, wie z.B. der Gewürzluikenapfel, Danziger Kantapfel, Geflammter Kardinal, Roter Winter-Himbeerapfel, Roter Herbstkalvill, Winter-Zitronenapfel etc.. Ein großes Anliegen ist es uns, gerade die alten Sorten aus Gründen der Artenvielfalt zu erhalten. Die alten Apfelsorten werden von Allergikern meist gut vertragen!

Unsere extensiv bewirtschaftete Streuobstwiese bietet im Frühjahr eine vielfältige Blumenpracht
Die Obstbäumchen sind gepflanzt, die Haltepfosten werden eingeschlagen

Enzianwiese

Die von der Ortsgruppe Allersberg jährlich zu pflegende Enzianwiese bei Allersberg wurde leider von der vor einigen Jahren fertiggestellten Umgehungsstraße durchschnitten. Hier wächst dank der Pflegemaßnahmen immer noch der seltene Fransenenzian. Wegen der vielen Ameisen-Lehmhügel, die eine wichtige Funktion auf dem Biotop haben,  kann zum Großteil nur mit der Sense gemäht werden

Kopfweidenpflege

  Die Kopfweiden bei Brunnau am Brunnbach müssen alle 3-4 Jahre geschnitten werden, um das charakteristische Aussehen zu behalten. Die Stämme sind ein wertvoller Rückzugsort für viele Insektenarten und auch Vögel.

Bei klirrender Kälte viele fleißige Helfer
Kopfweiden nach getaner Arbeit

Baumpflanzungen

  Nahezu jedes Jahr ist die Ortsgruppe im Allersberger Gemeindewald beschäftigt. Wir wollen mithelfen, den Wald umzugestalten, damit er  für die Herausforderungen der Zukunft (Klimaerwärmung) gerüstet ist. An geeigneten Standorten werden teilweise auch seltene und wertvolle Jungbäume gepflanzt.
Aber auch im Kernort selber sind wir aktiv.

Der Allersberger Biber

  Ein Biber hat sich seit 2015 bei Allersberg an der Kleinen Roth niedergelassen. Mittlerweile ist ist dort schon eine kleine Biberfamilie entstanden. Durch Dammbau staute der Biber vor dem Durchfluss der Kleinen Roth unter der Autobahn eine Wasserfläche von etwa 5.000 qm auf. An der Kleinen Roth entlang der ehemaligen Kläranlage von Allersberg halten nun auch zwei Vordämme, die auch der Biber gebaut hat und laufend instand hält, das Wasser zurück. Um einen größeren Rückstau unter der Brücke der Umgehungsstraße zu vermeiden, ist die Ortsgruppe Allersberg vor allem nach starken Regenfällen zur Entlastung des gemeindlichen Bauhofs im Einsatz.

Unser Feuchtbiotop bei Minettenheim

Geselligkeit

  Die Ortsgruppe Allersberg lässt das alte Jahr zünftig mitten im Wald in der Sauerlohhütte ausklingen.

 

Weihnachtsmarkt in Allersberg

 

 Jedes Jahr am ersten Wochenende im Dezember sind wird mit einem kleinen Stand auch auf dem Allersberger Weihnachtsmarkt vertreten.
Wir verkaufen warme Getränke (russischen Tschai, selbst hergestellte Liköre, heißen alkoholfreien Apfelschaft), Nistkästen, Insektenhotels, Futterglocken, frische, ungespritzte Christbäume und dgl. mehr.