B 131 neu

Thema auch beim Faschingszug
Der Wahnsinn im Bild

Projekt:

Am 12. Februar 2001 wurde das Projekt erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die B 131 n soll eine Verbindung zwischen der A7 bei Dinkelsbühl und der A9 bei Greding herstellen. Treibende Kraft ist der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, der sich davon eine bessere Anbindung des fränkischen Seenlandes erwartet.
Die B 131 n schaffte es, in den Bundesverkehrswegeplan 2003 aufgenommen zu werden. Allerdings nur in der Stufe nachrangiger Bedarf.
Nun ist die B 131 n wieder auf der Wunschliste für den neuen BVP gelandet und wir hoffen, dass sie nicht in den BVP gelangt, bzw. wieder nur als nachrangiger Bedarf, denn dann hätte sie bei der gegenwärtigen Finanzlage keine Chance auf Realisierung.

Trasse:

- Neue Autobahnausfahrt bei Großhöbing (zwischen Greding und Hilpoltstein)
- Neue Ortsumgehung nördlich Thalmässing und Alfershausen
- Neue Ortsumgehungen Aberzhausen und Laibstadt

Kosten:

81 Millionen Euro

Umweltverträglichkeitsstudie (UVS)

2010 wurde eine UVS abgeschlossen. Die dort vorgelegte Empfehlung schlug eine neue Autobahnausfahrt bei Lohen vor. Dieser Vorschlag wurde bei der eingereichten Wunschliste aber nicht berücksichtigt. Dies halten wir auch für richtig, obwohl wir das Projekt natürlich als Ganzes ablehnen.
 

Gegner und Befürworter:

2001 waren die Gemeinden Thalmässing und Heideck per Stadtratsbeschluss dafür. Ebenso die CSU im Kreisrat.
Inzwischen gibt es in beiden Städten einen Beschluss gegen das Projekt. Jahrzehntelange Aufklärungsarbeit und veränderte Mehrheiten machten dies möglich.
Der Kreistag hat auch eine Ablehnung beschlossen. Ebenfalls sind alle Parteien, Mandatsträger und die IHK dagegen. Es gibt inzwischen im Lkr. Roth keine politische Kraft mehr, die das Projekt will.
Die BN-KG hat mehrere große Infoveranstaltungen durchgeführt und in Parteien und Gremien für eine Ablehnung geworben. Auf Einladung des Thalmässinger Bürgermeisters kam es zu einer Ortsbegehung mit dem MdB und Mitglied des Verkehrsausschusses Martin Burkert (SPD). Die CSU machte einen eigenen Ortstermin.
Burkert machte uns Hoffnung, dass das Projekt wenig Chancen hätte, wenn der ganze Landkreis Roth dagegen ist. Aber noch ist nichts in trockenen Tüchern.

Weiterer Ablauf:

Die Bewertung der eingereichten Wunschliste gibt uns nochmals die Gelegenheit zur Stellungnahme. Das alles wird aber erst 2014/2015 geschehen. Dann wird auch der Verkehrsausschuss des Bundestags neu zusammengestellt sein.